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Stand Up For Love!
Musik entsteht aus dem Wunsch, Gefühle auszudrücken - die ganze Palette menschlicher Empfindungen, vor allem aber  von  Liebe. Unser diesjähriges Festivalmotto „Stand Up For Love“ ist der Aufruf, sich füreinander oder für eine Sache einzusetzen, mit Respekt und Toleranz. Die Musik und die Atmosphäre beim SUMMERJAM spiegeln das seit Jahren wieder und stehen für ein einzigartiges und stimmungsvolles Festivalerlebnis.

Lebensfroh, oft kritisch, aber immer voller Hoffnung nach vorne blickend und Garanten für einzigartige Musik sind die Top-Headliner in diesem Jahr: Jimmy Cliff, Alpha Blondy und Youssou N’Dour.
Jimmy Cliff ist mit Songs wie „Wonderful World, Beautiful People“ oder „Vietnam“ - von Bob Dylan, als bestes Protestlied aller Zeiten geadelt - einer der bekanntesten und beliebtesten Reggaemusiker weltweit. Alpha Blondy (Elfenbeinküste) bezeichnet sich als „Intergalaktiker“. Er singt seine Texte in sechs verschiedenen Sprachen, führt auf seinen Tourneen stets einen Davidstern, die Bibel und den Koran mit sich und begeistert seit Jahrzehnten mit seiner Musik. 
Es dauert noch ein klein wenig länger als „7 Seconds“, aber dann gibt sich einer der charismatischsten Musiker die Ehre auf der SUMMERJAM-Bühne: Youssou N’Dour. Lang, lang ist es her seit er zuletzt, seinerzeit nur den Liebhabern afrikanischer Musik bekannt, beim SUMMERJAM (damals noch auf der Loreley) aufgetreten ist. In den Jahren darauf aber kam seine Karriere so richtig in Schwung, denn seit seiner vielbeachteten Zusammenarbeit mit Peter Gabriel und spätestens mit dem Megahit „7 Seconds“ (mit Neneh Cherry) kennt und schätzt man ihn überall auf der Welt. Auf seinem aktuellem Album «Dakar - Kingston» - produziert von Tyrone Downie (The Wailers) - widmet sich der musikalische Weltenbummler nun erstmals überwiegend dem Reggae. Als Verfechter des Panafrikanismus ist sein Motto: “Sehr viel wichtiger als das, was uns trennt, sind die Gemeinsamkeiten, die wir haben.” Die Gemeinsamkeiten mit Patrice erschöpfen sich sicherlich nicht nur in der Tatsache, dass sie gemeinsam einen Song („Joker“) aufgenommen haben. Patrice ist musikalisch ebenso kreativ, frei und experimentierfreudig. Seine Musik ist geprägt von einer Vielzahl an Einflüssen – Meistern des 20. Jahrhunderts wie Bob Marley, Fela Kuti, dem Soul in allen Spielarten sowie dessen viel älteren afrikanischen Wurzeln – dabei trägt er immer einer Verantwortung an die Gegenwart Rechnung. Den Sounds und Vibes der HipHop und Dancehall Clubs sowie einer Verbundenheit mit der Straße - dem wahren Leben.
„Love is my religion“ ist für Ziggy Marley mehr als nur ein Albumtitel und führt das musikalische Erbe seines Vaters Bob erfolgreich fort. Längst hat sich der fünffache Grammy-Gewinner als eigenständiger Musiker einen Namen gemacht und begeistert mit seinen Shows die Reggaefreunde.
Es ist kaum zu glauben, aber mit welchem Ausmaß der 75-jährige Lee`Scratch´Perry die Freshness in seiner Musik gepachtet hat, scheint nicht von dieser Welt. Das in diesem Jahr erschienene Album „Revelation“ klingt vom ersten elektronisch verfremdeten Donnerhall bis zum letzten verklungenen Echo frisch wie der junge Morgen. Frech und kompromisslos wettert er gegen das System und stellt so manch unangenehme Frage. Big, big, big respect, Mr. Perry!
Fünf ausdrucksstarke Stimmen, fünf unterschiedliche Typen, fünf Konzerte vom Feinsten erwarten wir von: Tarrus Riley, Max Romeo, John Holt, Duane Stephenson und Newcomer Romain Virgo.
Ihre Songs dürfen auf keinem Dance fehlen: Anthony B., Gappy Ranks, Busy Signal und die unvergleichliche CéCile. Absolute Bühnenprofis und immer wieder gerne gesehen sind The Congos, Urgesteine des Reggae, und Andrew Tosh, Sohn des legendären Peter, der die Familientradition erfolgreich hochhält.
Den Beweis, dass guter Reggae nicht nur in Jamaika zu Hause ist, treten S.O.J.A. aus den USA, Ziggy Recado  (Holland) und Dub Inc. aus Frankreich, mit ihren Anleihen aus arabischer Rhythmik, HipHop und afrikanischen Beats, an.
Auch die deutsche Szene ist rege und mit Irie Révoltés, Iriepathie, I-Fire und dem Heckert Empire – als „chlorbleiche Halunken“ Ronny Trettmann, Ranking Smo und Kid Gringo - bestens vertreten.
Sie sorgen für ausgelassene Stimmung vor und auf der Bühne: Karamelo Santo aus Argentinien mit ihrer Melange aus Reggae, Ska, lateinamerikanischen Elementen und Punk und Che Sudaka, gegründet in Barcelona von argentinischen und kolumbianischen Musikern, eine der aufregendsten Musikprojekte der spanischen Szene.
Stilgrenzen sind ihm fremd. Gekonnt schwimmen Trombone Shorty und seine Band New Orleans Avenue durch den Strom der Genres. Mit seiner Mischung aus Funk, Rock, Rhythm’n’Blues, Jazz und HipHop begeistert er. „Supafunkrock“ nennt er seine Art, Musik zu machen.
Brauchen wir eigentlich noch Retro-Soul à la Motown? Ja, aber sicher! Spätestens mit seiner Version von „Seven Nation Army“ (White Stripes) hat sich der Franzose Ben L’Oncle Soul unwiderstehlich in die Gehörgänge eingeschmeichelt.
Die US-amerikanische HipHop-Band Atmosphere distanziert sich ganz klar von der 08/15 Gangsta-Rap-Szene. Sie stehen für einen sozialkritischen Rap, der gekonnt zwischen Melancholie, Alltagssorgen und Lebensfreude hin- und herpendelt.
„Das nenne ich Globalisierung", befindet das HipHop-Duo Madcon im Rahmen eines Interviews. "Zwei schwarze Typen, repräsentieren auf einmal Norwegen, das weißeste Land auf diesem Planeten." So geschehen beim Eurovision Song Contest, als sie zu ihrem Dancehit „Glow“ halb Europa zum Tanzen aufforderten. Jetzt bitten sie das SUMMERJAM-Publikum zu einer ausgelassenen Party.
Hits und Haltung - das gehört im Selbstverständnis der Band Culcha Candela zusammen wie Rock und Roll. Sie nehmen ihre Rolle als Hitlieferanten mit Liebe und Leidenschaft wahr, daneben engagieren sie sich für deutsche und globale Charity-Projekte, insbesondere für Jugendliche. Jungs, wir erwarten von euch ne „Hamma“-Show!
Die meisten nennen es Ska, The Busters nennen es „Jamaican Jogging Jive“ und lassen es auf der Bühne ordentlich krachen. Sein neues Album „Schwarz Weiß“ soll im frühen Sommer erscheinen und lässt auf der Bühne einen Samy Deluxe in Bestform erhoffen. „Maureen“ ist der Titel des neuen Albums von Joy Denalane und die Soul-Queen präsentiert ihre Songs auch live stimmgewaltig und erstklassig. Sie sind direkt, druckvoll, authentisch und aus der deutschsprachigen Reggaeszene nicht mehr weg zu denken: Mono & Nikitaman. Mit ihrem aktuellen Album „Unter Freunden“ ist die Anzahl ihrer Freunde noch einmal um einiges angestiegen. Vor einigen Jahren ließ Ayo. mit dem Song „Down on my knees“ aufhorchen - die Stimme intensiv und anrührend. Jetzt kommt sie wieder mit dem Album „Billie-Eve“ und wunderbaren Songs, die persönlich, nah und ehrlich sind. Garantiert nicht in den „Sekundenschlaf“ verfallen werden seine Fans, wenn er die Bühne betritt: Marteria.
Und an Schlaf ist in der Nacht erst recht nicht zu denken, wenn die absoluten Top-Soundsystems der Szene, die heißesten Tunes in der Dancehall präsentieren.
Raum für Entspannung bietet die Chill-Out-Area und auch das schöne Seeufer lädt zum Verweilen ein. Das stimmungsvolle Ambiente wird wie immer von Galerien, Workshops, einem bunten Basar und der beliebten Kinderaktionsfläche unterstrichen.

Weitere Infos und das komplette Line Up unter: www.summerjam.de