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Africa Life Festival in Heilbronn mit Alpha Blondy & Papa Wemba
Zum neunten Mal leistet das Africa Life Festival vom 24.-26.07.2009 in Heilbronn einen Beitrag zur Integration Afrikanischer Migranten. Ein reichhaltiges, vielfältiges Programm soll den Heilbronnern und interessierten Gästen Aspekte Afrikanischer Kulturen näherbringen. Dazu dient hauptsächlich ein kleines, aber feines Musikprogramm. Jeweils ein Künstler pro Abend tritt auf. Am Freitag ist das Aicha Kouyaté, die mit traditionellen Malinke-Gesängen aufwartet, musikalisch unterstützt von The Magic Percussions Company. Seit 1998 lebt Aicha Kouyaté in Nürnberg. Sie arbeitete bereits mit so namhaften Künstlern wie Salif Keita. Samstags beehrt eine der größten musikalischen Legenden Afrikas Heilbronn: Papa Wemba. Ende der 60er Jahre begann seine Karriere in Kinshasa. Seit 1977 arbeitet er mit seiner Band Viva la Musica, die ihn bei seinem Auftritt begleiten wird. Wer jetzt meint, es könnte nicht noch besser werden – weit gefehlt. Alpha Blondy wird, supported vom Solar System, richtig einheizen. Sein aktuelles Album „Jah Victory“ und unzählige auf sein Konto gehende Klassiker garantieren eine einmalige Show. Bis jetzt übrigens die einzige angekündigte in Deutschland für dieses Jahr! Wer noch nicht weiß, wieso Alpha Blondy mit Bob Marley verglichen wird und als „Emperor of African Reggae“ geführt wird, sollte die Gelegenheit nutzen, es aus erster Hand zu erleben. Schön, dass dies nicht teuer ist: die Preise bewegen sich zwischen 5€ (nur für das Konzert am Freitag) und 23€ (alle Tage inklusive Alpha Blondy). Dazu gibt es eine Familienkarte für 15€. Nähere Informationen sowie Bestellmöglichkeiten sind online unter www.africalifefestival.com aufgeführt. Interessant an diesem gemütlichen dreitägigen Festival ist auch das Rahmenprogramm aus Basar, Ausstellungen, gastronomischer Versorgung, Podiumsdiskussionen, Trommel- und Tanzworkshops und Kinderprogramm. Gefördert wird das Festival von der "Stabstelle Integration der Stadt Heilbronn", dem evangelischen Entwicklungsdienst, dem Katholischen Fonds und
dem Stadt und Kreisjugendring e.V. Vielleicht erklärt das die sehr günstigen Eintrittspreise. (VZ)